Das Monster über meinem Bett



Schlafenszeit …

Wie jeden Abend, liege ich in diesem dunklen und stillen Zimmer. Ich mache mich ganz klein und ziehe meine Beine noch näher an mich heran.

Gleich … gleich wird es kommen …

Ich höre die leisen Schritte.

Es ist da …!

Mein kleines Herz pocht haltlos gegen meine Rippen und ich schließe fest die Augen, während das Klicken der Tür zu hören ist. Es ist nicht allein – doch das ist es zu Anfang nie.

Es befindet sich jetzt direkt über mir. Ich höre, wie es sich räkelt.

Die Tür schließt sich wieder und ich beginne leise zu schluchzen  –  heute schaffe ich es nicht still zu sein …

Dann spüre ich, wie es sich schwerfällig zu mir herunterbeugt. Ich schlinge meine Tentakel fest um meinen schuppigen Körper.

… bitte … bitte nicht!

Ende

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